Seien wir doch einmal ehrlich, wenn man sich als Anfänger in die Welt der WebDesigner begibt, hat man es erst einmal schwer, an geeignete Aufträge zu kommen. Da kann das Internetmarketing noch so ausgeklügelt sein und man kann viel Geld in die sonstige Werbung investieren. Ich habe sehr schnell festgestellt, dass ohne ein Sortiment an WebDesign Referenzen heute nichts mehr geht.
Für mich stand die Frage, wie man als Neuling an solche WebDesign Referenzen kommt, wenn man noch keine echten Auftraggeber hat. Eigentlich war es meine Frau, die mir die zugkräftige Idee förmlich auf den Tisch legte. Sie sammelt schon seit ihrer Jugendzeit alle möglichen Rezepte. Sie beklagte sich eines Tages darüber, dass sie immer wieder von Freunden angerufen und gebeten wird, ihnen bestimmte Rezepte zu kopieren und zuzuschicken. Sofort schoss mir durch den Kopf, dass man das ja auch über eine Homepage tun könnte. Von der Idee bis zur Realisierung vergingen nur ein paar Tage. Als ich ihr das zeigte, war sie hellauf begeistert und nun ziert genau dieses Projekt den Spitzenplatz meiner WebDesign Referenzen.
Dieser Link zu der Rezeptseite befand sich noch keine zwei Wochen bei meinen WebDesign Referenzen, als mich jemand anrief und fragte, ob ich etwas Ähnliches für seine Witzesammlung aufziehe könne und was ihn das kosten würde. Ich nannte ihm den Preis und er sagte sofort zu. Weil er mein erster echter Kunde war, habe ich auf seiner Seite ein paar kleine Extras eingebaut. Die Seite ist auch für blinde Menschen nutzbar. Damit konnte ich meine WebDesign Referenzen um ein richtiges Vorzeigeprojekt erweitern, das mir inzwischen neue Kunden eingebracht hat.
Um ein effektives Marketing im Internet über eine Homepage machen zu können, bedarf es mehr als guter Texte. Hier heißt eines der meiner Meinung nach wichtigsten Stichworte barrierefreies WebDesign. Wenn ich von einem Webdesigner eine Seite auf die Nutzung durch sehbehinderte Besucher optimieren lasse, dann heißt das aber nicht, dass ich auf die kleinen Extras verzichten müsste, die mir hohe Besucherzahlen bescheren.
In den meisten Fällen wird heute ein professionelles Webdesign über die Nutzung moderner Blogsoftware realisiert. Auch die bietet mir die Möglichkeit, kleine lauffähige Programme wie Routenplaner und Kostenrechner mit einbinden zu können. Dafür werden in den meisten Fällen statische Startseiten benutzt, auf denen jedes angezeigte Element einen festen Platz über die HTML Programmierung zugewiesen bekommt. Auch auf den Unterseiten mit den jeweils aktuellen Beiträgen kann der WebDesigner solche statischen Elemente mit einfügen. Ich nutze solche Möglichkeiten gerne aus, um von meinen Usern eine Bewertung für einzelne Beiträge oder die Seite insgesamt zu bekommen.
Auch ein Counter lässt sich in ein professionelles WebDesign gut mit einbinden. Am Counter kann ich als Betreiber jederzeit erkennen, wie sich die Besucherzahlen entwickeln. Diese Möglichkeit steht auch bei Blogsoftware zur Verfügung. Das Aussehen dieser Software kann der WebDesigner binnen kurzer Zeit auch an die Wünsche der Kunden anpassen und je nach Art des Inhaltes konturenscharfe Grafiken oder lustige Fotos mit einbinden. Dynamische Strukturen auf den Unterseiten stellen sicher, das eventuelle Werbung die Texte nicht einfach irgendwo zerhackt, sondern vorgesehene Absätze genutzt werden, um die kleinen Gewinn bringenden Fensterchen einzufügen. Ansonsten kann man auch die gut bezahlte Layerwerbung nutzen, um über Werbung seine Homepage zu finanzieren.
In den oberen Klassen werden an meiner Schule zu bestimmten Zeiten Projektarbeiten vergeben, die im Rahmen einer Gruppenarbeit erledigt werden müssen. Meine Freunde und ich bekamen den Auftrag, die Geschichte der Schule in einer Form aufzuarbeiten, dass man sie sowohl für die Gestaltung der Website als auch als Plakatwerbung verwenden könne. Die Darstellung der Historie für die Website erwies sich als das geringere Problem, denn hier konnte man mit einer Zeitleiste auf einer scrollbaren Seite arbeiten. Das größte Kopfzerbrechen bereitete uns das Plakat. Wie sollte man hundert Jahre Geschichte im A 2 Format unterbringen?
Ich wurde für zwei Tage zum neugierigen Weblogger und stöberte, was das Zeug hielt. Immer wieder stieß ich bei der Darstellung von Chronologien auf den Namen Monika Fischer, die das Scrapbooking als die beste Möglichkeit der optischen Darstellung zeitlicher Abläufe empfahl. Irgendwo hatte ich den Begriff schon einmal gehört, konnte mich aber nicht mehr so recht daran erinnern, was das war. Deshalb bemühte ich Wikipedia. Okay, ein Scrap ist also ein Schnipsel und Scrapbooking nichts anderes als die Kombination von Fotos mit anderen informativen oder schmückenden Elementen.
So langsam entstand vor meinem geistigen Auge ein Bild. Diagonal durch das Plakat zog sich eine Zeitleiste. Um die Zeitleiste herum gruppierten sich Diagramme, Statistiken, Fotoausschnitte und gerissene Zeitungsberichte. Scrapbooking war für uns genau die richtige Lösung. Nun mussten wir nur noch schauen, dass wir das auch digital umsetzen konnten und fanden Hilfe in professioneller Software zur Fotobearbeitung, die auch über Scan- und Schnittfunktionen verfügte. Unser Direktor war davon so begeistert, dass er diesen Plakatentwurf in unveränderter Form drucken ließ.
Für diejenigen, die es nicht wissen: Dau gleich „dümmst anzunehmender User“. Ich zähle mich übrigens dazu. Bisher habe ich den Datenaustausch über unsere DSL Box realisiert. Einmal einstellen und dann kann es losgehen. Weil immer wieder gewarnt wird, dass die WLAN Netzwerke auch ausgespäht werden können, kontrollierte ich jeden Tag die Anmeldungen, bis ich eines Tages einen fremden Rechner dort entdeckte. Ein weiteres Problem kam dazu. Meine Kids wollten gerne mit ihren Freunden Daten austauschen und Multiplayer Spiele nutzen, ohne dass sie sich jedes Mal irgendwo treffen mussten.
Also ging ich auf Suche, wie ich einerseits unser Netzwerk schützen und andererseits den Kindern ihr gewünschtes Vergnügen gönnen konnte. Dabei stieß ich auch auf Angebote zum Server mieten und war erstaunt, wie günstig das schon möglich war. Was mich vor allem begeisterte, war die Sicherheit und der Service, der rund um die Linux Server angeboten wird. Ich kann mir vorstellen, dass das vor allem für gewerbliche Kunden sehr wichtig ist, dass sich in gut gesicherten Räumen aufgestellt werden und ein dauerhafter Betrieb auch durch Notstromaggregate garantiert wird. Bei mir ist es nicht so schlimm, wenn der Server einmal vorübergehend nicht erreichbar ist, aber wer darüber Dienstleistungen verkaufen will, der muss ja Erreichbarkeitsgarantien abgeben.
Ein weiterer Vorteil, der mich begeistert, ist die Tatsache, dass ich mir keine Hardware kaufen muss und die Hardware vor Ort von den Technikern betreut wird. Ich müsste jedes Mal jemanden kommen lassen, wenn ein Bauteil aussteigen sollte. Außerdem habe ich festgestellt, dass die Benutzeroberflächen gut durchschaubar sind und der Server auch von so einem Dau gemanagt werden kann, wie ich es bin.