Wenn unsere Zwillinge bald Geburtstag haben, versammelt sich wie jedes Jahr die halbe Nachbarschaft in unserem Garten: Die jährliche Kindergeburtstagsparty steht an. Die Zwillinge legen einen großen Wert darauf, dass die Party so unvergesslich wie möglich wird und natürlich auch in der Schule des Gesprächsthema Nummer Eins ist. Deshalb gibt es jedes Jahr ein neues Motto für die Party, an das sich auch alle Gäste mit einem Kostüm halten müssen. Im letzten Jahr stand die große Party unter dem Motto „Himmel und Hölle“, so dass sie Gäste entweder als teuflische Gesandte oder als himmlische Engel bei uns erschienen. Diesmal soll sich alles um die Zauberei drehen. „Katis und Lisas große Zauberparty“ steigt in zwei Wochen.
Die Gäste können sich als Zauberer, Hexen oder Zauberwesen verkleiden. Ich bin mal gespannt, welche Kostümideen sich die anderen Eltern so einfallen lassen. Die Zwillinge gehen als Zauberschülerinnen und haben sich bereits mit langen Umhängen, sowie mit Zauberhüten eingedeckt. Frau Mama darf für die Zauberparty noch einen großen Zauberkuchen backen. Ich verwende dazu ein Rezept für einen Schokoladenkuchen und garniere das Ganze mit bunten Schokolinsen. Dazu gibt es einen fruchtigen Zauberpunsch – natürlich ohne Alkohol.
Die Zwillinge haben sich schon verschiedene Spiele überlegt und wollen auf der Party auch live für ihre Gäste zaubern. Dann geht es nach Draußen, wo unser kleiner Wald als geheimnisvoller Zauberwald auf die Gäste wartet. Beste Unterhaltung wird im Baumhaus garantiert, dann gibt es noch eine Zauberschule auf der Wiese und schließlich können sich die Gäste auch noch versteckte Süßigkeiten suchen.
Aus beruflichen Gründen ist der viel zitierte Jahresurlaub für meinen Mann und mich leider momentan nicht möglich: Wir können uns einfach keine 14 Tage am Stück frei nehmen. Da uns die Erholung vom Alltag aber dennoch sehr wichtig ist, buchen wir gern über das verlängerte Wochenende eine entspannende Wellness-Reise. Wir wohnen in der Nähe des Schwarzwalds und buchen gern in einem der örtlichen Wellness-Häuser, da die Anfahrt für ein verlängertes Wochenende natürlich nicht zu weit ausfallen darf. Der Schwarzwald ist eine sehr gute Adresse für Wellness & Reisen: Viele Häuser haben erst kürzlich renoviert und halten ein umfangreiches Entspannungs- und Fitnessangebot für ihre Gäste bereit.
Neben der Zimmerqualität ist uns im Wellness-Hotel auch die kulinarische Verpflegung sehr wichtig. Wir sind beide Genießer und schätzen die leichte, französisch inspirierte Küche, die man hier in der Nähe des Elsass sehr häufig antrifft. Für das Essen & Trinken greifen wir dann auch gern etwas tiefer in die Tasche, wenn das Fleisch vom Bio-Bauern kommt und die Zutaten von ausgesuchter Qualität sind.
In den Wintermonaten beschränken wir uns meist auf das Wellness-Angebot der Hotels und nutzen den Sommer natürlich auch, um uns beim Wandern oder Golfen zu erholen. Viele Hotels im Schwarzwald bieten heute ein umfangreiches Wellness-Programm mit Massagen, Gesichtsbehandlungen, Solebändern und schönen Saunalandschaften das keine Wünsche übrig lässt. Gesichts- und Ganzkörperbehandlungen kann man auf Wunsch buchen und sich dabei sogar über das Internet seine Behandlung reservieren. Besonders empfehlenswert sind auch Fitness-Stunden mit einem Trainer an neuen Geräten – diesen Service bieten viele hochwertige Häuser an.
Ich habe einen Mitbewohner in meiner WG, der sich einfach überhaupt gar nicht auskennt! Dass der nicht mal auf mich hören kann! Ich bin hier der IT-Student; ich werd mich ja wohl noch mit einem Rootserver auskennen. Besser jedenfalls als einer, der Ökologie studiert – sollte man mit normalem Menschenverstand jedenfalls meinen. Aber er meint das nicht, er sieht das natürlich ganz anders. Erst fragt er mich, ob ich ihm mit der Auswahl von einem dedicated Server helfen kann, dann schlägt er diese Hilfe gleich wieder aus – mit der Begründung, ich solle mich jetzt nicht auch noch in seine Suche nach einem Root Server einmischen. Der hat einige Foren, die er betreut, natürlich so Öko-Mist, und genau dieses komische Thema hat so viel Anhänger, dass er langsam aber sicher einen Rootserver braucht, um all das verwalten zu können. Ich hatte ihm einen Root Server von meinem Lieblingsanbieter gezeigt und den schlägt er glatt aus – was für mich gut sei, muss ja nicht gleich für die ganze Welt das ideale sein. Na ja, sagte ich, dann such dir deinen komischen Root Server doch aus, von wem du willst. Die Reaktion hat er dann auch wieder nicht verstanden; mich nervt es langsam tierisch! Da geht es bei uns in der WG lange nicht mehr um den dedicated Server, sondern immer mehr ums Prinzip: Er fragt mich was, ich antworte, er meint, ich solle mich nicht einmischen. Ja, wo bin ich denn hier? Wenn das so weitergeht, werde ich mir eine neue WG suchen.